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Erbschaftssteuer – wenn die Erbimmobilie unbezahlbar wird

Erbschaftssteuer – wenn die Erbimmobilie unbezahlbar wird

3. März 2022
Eine Frau sitzt in der Küche und sucht in Ihrem Sparschwein nach Geld

Geerbte Immobilien selbst zu halten, geht fast nur noch, wenn man die zu hohe Erbschaftssteuer begleichen kann. Das Familienhaus wird für Erben öfter zur finanziellen Belastung. Warum ist das so und wie kommt man aus der Kostenfalle raus?

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Symbolbild zum Thema Erbschaft: Gerichtshammer, versiegelte Dokumente und Brief auf einem Holztisch – steht für rechtliche und organisatorische Fragen rund um eine geerbte Immobilie.

 

Eine geerbte Immobilie soll oft im Familienbesitz bleiben. Denn meist hängen an der Erbimmobilie viele schöne Erinnerungen. Wenn die Erbschaftssteuer für das Haus oder die Wohnung dann in den finanziellen Ruin führt, stehen Erben vor einer schweren Situation. Immerhin haben die wenigsten 500.000 € oder mehr auf dem Konto. Oft geht die Steuerlast sogar in den Millionenbereich.

Darum wird die Erbschaftssteuer immer teurer

In den letzten Jahren ist die Erbschaftssteuer teurer geworden. Dafür sind hauptsächlich die steigenden Immobilienpreise verantwortlich. Schließlich hängt die Höhe der Besteuerung auch vom Wert der Immobilie ab. Besonders in den Metropolen sind die Preise stark angestiegen. Im Gegenzug wurden die Freibeträge seit Jahren nicht erhöht. Ein weiterer Grund für die hohe Besteuerung ist die Berechnung durch das Finanzamt. Hier fehlt oft der Bezug zur aktuellen Marktlage und der betreffenden Immobilie. Die Bemessungsgrundlage kann so höher liegen und damit auch der Immobilienwert.

Möglichkeiten mit der Erbschaftssteuer umzugehen

Wer Zweifel an der Wertermittlung des Finanzamtes hegt, kann gegen die Forderung innerhalb eines Monats Einspruch erheben. Dann muss ein neues Gutachten erstellt werden, das auch vor Gericht Bestand hat. Die Bewertung muss ein Sachverständiger durchführen, der vereidigt und öffentlich bestellt ist.

Einige Finanzämter lassen mit sich verhandeln. Ist die Steuer nicht gleich zahlbar, kann unter Umständen eine Stundung oder Ratenzahlung vereinbart werden. Erben können auch versuchen, ein Darlehen für die Immobilie aufzunehmen. Das muss dann unter Berücksichtigung der Zinsen zurückgezahlt werden. Diese Methode führt aber ebenfalls zu einer finanziellen Belastung.

Verkauf als letzter Ausweg

Ist die Erbschaftssteuer zu hoch und kommt keine Alternative infrage, bleibt vielen Erben oft nur die Möglichkeit, die Immobilie zu verkaufen. Um dabei kein Geld dabei zu verlieren, sollten Erben die Immobilie professionell bewerten lassen und eine Preisstrategie entwickeln. Schließlich muss mit dem Verkaufserlös die Steuer beglichen werden. Ein Immobilienmakler kann Betroffene professionell unterstützen und gut zum Thema Erbimmobilie beraten. Gemeinsam mit dem Makler kann auch nach einer alternativen Lösung gesucht werden.

Sie sind sich unsicher, was die beste Lösung für Ihre geerbte Immobilie ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern und finden mit Ihnen gemeinsam eine Lösung.

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © michaeljung/Depositphotos.com

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Michael Fabian Müller

Florian Grabarek

Geschäftsführer

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